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Richtiges Verhalten bei Gewitter

Wenn man von einem Unwetter überrascht wird

Ein Gewitter entsteht sehr deutlich und gut sichtbar: ein hoher Wolkenberg baut sich durch schnell aufsteigende, warme und feuchte Luft innerhalb kurzer Zeit am Horizont in Form eines Ambosses auf. Die von unten sehr dunklen Wolken kommen schnell näher, direkt unter dem vordersten Rand der Wolkenfront kommt starker Wind auf und kündigt die Ankunft des schon von weitem grummelnden und blitzenden Gewitters an.

Um abzuschätzen, wie weit das Gewitter noch vom Standort entfernt ist, zählt man die Sekunden zwischen Blitz und Donner

Die Zeit in Sekunden wird durch den Faktor 3 geteilt und das Ergebnis ist die Entfernung in Kilometer: Zählt man beispiesweise die Zeit zwischen Blitz und Donner mit 12 Sekunden, so ist das Gewitter 4 Kilometer vom Standort entfernt.

  • Sehen Sie, dass sich an heissen Sommertagen am Horizont ein Gewitter aufbaut, so suchen Sie nach Möglichkeit einen geschützten Ort auf und brechen Sie nicht zu Boots- oder Bergtouren auf und verlassen Sie Wasserflächen.
  • Machen Sie sich auf freiem Gelände klein, so dass Sie nicht wie ein Sendemast hoch hinausragen und meiden Sie feuchte und nasse Stellen und vereinzelt stehende Bäume.
  • Idealen Schutz bieten die geerdeten Masten von Hochspannungsleitungen: setzen Sie sich während eines akuten Gewitters zwischen zwei Masten und warten Sie so das Gewitter ab.
  • Sollten Sie sich in einem Lager oder Camp befinden, so schützen Sie senkrecht aufragende Stangen mit aufgeschnittenen Tennisbällen aus isolierendem Gummi.
  • Hocken Sie sich bei einem Gewitter in freier Natur in ungeschützter Position nach Möglichkeit immer hin, denn ein aufrechtstehender Mensch ist etwa 5 mal gefährdeter, vom Blitz getroffen zu werden, als einer in zusammengekauerter Stellung.

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